Samstag, 24. September 2011

12,684% Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Bürgermeister Putzke ?








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Nach der Sommerpause wollen wir doch wieder einen flüchtigen Blick auf die Arbeit unseres Bürgermeisters samt regierender CDU-Fraktion schauen und vorerst nicht die großen Taten bewundern - die ohnehin nicht stattfinden - sondern auf das kleine Tagesgeschäft achten.



Auf die Forderung von Stadtrat Uwe Naumann [Freie Wähler] hin, hat unser Bürgermeister in der Ratssitzung am 21. 09. 2011 einen Überblick über die Einnahmen der Stadt Dohna in den letzten fünf Jahren aus Ordnungswidrigkeiten gegeben:

2006: 8647 €
2007: 10328 €
2008: 5445 €
2009: 3956 €
2010: 1310 €

Die Einnahmen aus Ordnungswidrigkeiten resultieren aus Verwarnungen (Knöllchen) und Bußgeldern.
Die Bußgelder resultieren aus Anzeigen zu:

offenen Feuern,
Verunreinigungen von Straßen und Gehwegen,
Lärm,
frei laufenden Hunden und
Schneeräumen.

Seit Mitte 2008 hat Dohna einen neuen Bürgermeister. Geht man nach den Einnahmen der Stadt Dohna aus Ordnungswidrigkeiten, so müsste die Ordnung in Dohna mit dem Amtsantritt von Dr. Müller sich schlagartig verbessert haben. Leider ist die „gefühlte“ Unordnung größer geworden, meinen viele Dohnaer Bürger.

Das wäre ein erster Gedanke.

Doch ich sehe eben, dass ich ja schon am 3. Oktober 2009 dieses Thema gebloggt und schon damals festgestellt hatte, dass Dr. Müller dazumal extra einen Ordnungsamt-Mitarbeiter [50% Anstellung mehr?] eingestellt hatte um Knöllchen zu verteilen und auf Einhaltung der Stadtordnung zu achten [denn die Ordnungsverwarnungen hatte ja bekannterweise früher der Dohnarer Bürgermeister Friedhelm Putzke persönlich verteilt - ohne einen extra bezahlten Mitarbeiter].

Es liegt natürlich auf der Hand, dass den oben stehenden Zahlen qualitativ geleistete Arbeit gegenübersteht.

Ich fasse also nochmals zusammen und ich hoffe ich beurteile das nicht falsch - die neue Dohnaer Ökonomie funktioniert so: Stelle Mitarbeiter ein und erziele durch die Mehrausgaben 12,684% der Einnahmen bezogen auf 2007. Und das bei vermutlich größerer Unordnung in der Stadt.
Das ist doch wenigsten etwas.