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Nun geht es zum Glück für den Dohnaer Bürgermeister Dr. Müller und seiner CDU-Polit-Mannschaft wieder in die Sommerpause und die Bürgerschaft kann sich endlich ein wenig von ihrer Stadtregierung erholen.
Es waren doch zu lange nur Negativ-Nachrichten die man hier als Bürger ertragen musste. Nach meinen Recherchen war das etwa der Bunker-Kindergarten in Dohna [Bild] und daneben der immernoch leer und still stehende Bummikindergarten, wo vermutlich seit Monaten kein Handwerker gesichtet wurde, der irgendwie nur ein Stück Schimmelbau saniert hat.
Junge Eltern haben falsch berechnete und zu hohe Krippengebühren zahlen müssen - man hoffe nur, die Eltern der Krippenkindern fordern ihr unnütz gezahltes Geld zurück - es steht ihnen zu.
Die Erstklässler freuen sich jetzt schon auf ihren ersten Schultag in der neuartigen Hort-Schule, denn Her Dr. Müller würde wohl am liebsten zehn Kindergärten bauen wollen, aber mit einer etwaigen Schulerweiterung steht er auf Kriegsfuß, obwohl vermutlich alle Stadträte beizeiten signalisiert hatten, dass sie notfalls die nötige [wirklich nötige?] Schulsanierung auch ohne Fördermittel zuwege bringen wollten.
Dafür wird nun die Schule mit Fördergeldern "energetisch saniert" - das heißt - feuchte Kellerwände bekommen von außen eine Wärmedämmung ohne Horizontalsperre - Stadtrat Fischer dreht dieser Pfuschbau vermutlich den Magen um - aber die Liberalen und Freien Wähler müssen diesen makaberen Treiben zusehen - allerdings nicht wortlos. Wurde im letzten Jahr die Vertrauensfrage im Stadtparlament gefordert und in diesem Jahr eine Missbilligung des Dohnaer Bürgermeisters [was in der Art wohl einzigartig in der Dohnaer Stadtgeschichte ist und sein wird] so hat die CDU-Fraktion samt ihrem willigen Politanhang zwar die Anträge abgeschmettert, so weiß der Dohnaer Bürger wenigstens mit entsprechenden Veröffentlichungen in der Tagespresse umzugehen**. Daneben kann er nun, wenn er Grundstückseigentümer ist, bei Kaffe und Kuchen seinen neuen Regenwasser-Gebührenbescheid studieren und eine Überweisung an seien Kinder/Enkel tätigen, damit diese weiterhin die [für Dohnaer Verhältnisse] überteuerten Kita-Gebühren bezahlen können. Und weil wir gerade beim Geld sparen sind. Mein Tipp ist immer noch der, liebe Dohnaer Bürger, legt euch etwas Geld zurück für die kommenden Straßengebühren.
und nun: ab in den Urlaub :-)
** Zum zweiten Mal nach fast genau einem Jahr scheiterten Dohnas Freie Wähler jetzt mit einer Watsche gegen den Bürgermeister. Voriges Jahr wollten sie wegen des katastrophalen Haushaltes den Rücktritt von Ralf Müller (CDU), diesmal sollte ihm eine Missbilligung ausgesprochen werden. Grund: Die im Oktober beschlossene Reduzierung der Leiterinnenstunden in den Kitas wurde erst im März umgesetzt. Grund genug für die sechs Oppositionsräte, dem Bürgermeister zu sagen: So geht’s nicht.
Doch so weit kam es nicht, denn die CDU beantragte, den Missbilligungsantrag am Mittwochabend von der Tagesordnung der Ratssitzung zu streichen. Er sei rechtswidrig, begründete Rechtsexperte Matthias Matzka. Die Mehrheit mit der CDU vornweg folgte dem. Es brachte ihnen jedoch prompt den Vorwurf undemokratischen Handelns ein. Auch Minderheiten hätten Rechte, sagte Freie-Wähler-Chef Hans-Jörg Fischer. „Das ist nicht in Ordnung, Herr Bürgermeister. Wenn jemand Fehler macht, muss er dafür auch zur Verantwortung gezogen werden können.“ [Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung, Freitag, 24. Juni 2011]
[Dieser Beitrag ist überwiegend in satirischer Art gehalten und so formuliert, dass rechtlich keine Einwende erhoben werden können]
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Sonntag, 3. Juli 2011
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