Donnerstag, 1. Juli 2010

Bummi-Kindergarten sollte von 140 auf 100 Kinder reduziert werden

Wiese mit Gras und altem Lagerhaus
Bild Bildersrie
Gestern fand die Juni-Ratsitzung statt.

Hier vorerst meine persönlichen kurzen Notizen, die ich sicher später noch einmal weiter ausführen werde.

1.) Groll über die Presse vom Bürgermeister.

2.) Dr. Müller hat in vielen Teilen eine Haushaltsperre verhängt.

3.) Die Freien Wähler forderten den Rücktritt des Bürgermeisters, im wesentlichen auf Grund seines superschlechten Halbjahresberichtes. Der Bericht über die finanzielle Situation berücksichtigt noch nicht die kommende Steuerschätzung und die höhere Kreisumlage, die am 15 November 2010 fällig wird. HTML clipboard[daraus ergibt sich mir in logischer Schlussfolgerung, dass die derzeitige Haushaltsperre vermutlich nichts mit der Finanz- und Wirtschaftskrise zu tun hat, sondern hausgemacht ist]

4.) Dr. Jacob stellte die Frage, ob der Haushaltssatzung 2010 mit Vorbericht veröffentlicht werden darf, was natürlich negativ beschieden wurde ...

5.) So, wie es sich mir darstellte [ich war Besucher der Sitzung] versuchte Bürgermeister Dr. Müller in seinem Antrag für die Neuplanung des Bummi-Kindergarten [recht geschickt, doch bemerkt] einen Passus durchzubekommen, dass der Dohnaer Kindergarten in Zukunft mit der Kinderzahl von 140 Kindern auf 100 Kinder verkleinert werden soll. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Hier opponierten nun kräftig die Grünen und PDS Stadträte, die sich offensichtlich verarscht* vorkamen.

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6.) Es regt sich langsam der Gedanke unter den opositionellen Stadträten, dass es nicht besonders clever war in Borthen einen Hort zu planen, der doch besser auf dem jetzt gekauften Gelände des Interim-Kindergarten hätte geplant werden können. Ein Schulhort sollte, wie der Name sagt, so nahe wie möglich an der Schule stehen. Und es ist doch eh bekannt, dass Hort und Kindergärten besser getrennt stehen sollten. Das der Bummi-Kindergarten wegen Schimmelpilz umgebaut werden muss [und dass da noch freies Bauland daneben zu haben ist], war dem Bürgermeister Müller schon bekannt, bevor er sein Borthener Kita-Projekt durch den Stadtrat boxte. Wo ist da Logik - wo ist da vernünftige Planung?


7.) Stadt-Projekte sind gecancelt, etwa das Wahlversprechen "Brücke am Plan", Schulsportplatz in Dohna.


7.) Sehr viel Zeit beanspruchten die zahlreichen Abstimmungen zu über- und außerplanmäßigen Ausgaben im Vermögenshaushalt, etwa über schlappe, nicht detailliert definierte, zusätzliche 90.000€ - vorzugsweise für Verwaltungssoftware.


HTML clipboardBild oben: das ehemalige Äppelkaupsch-Gelände direkt am Bummi-Kindergarten wird der Interim-Kindergarten.

*sorry für das schlimme Wort, aber es trifft die Sache am besten ...