Ich zitiere mal eine Passage. Sie beginnt mit der Frage von SZ-Reporterin Heike Sabel an Dr. Müller ... übrigens kurz nach dem Müller-Unwort "Projektsteuerer" -> "Hat sich Dohna [finanziell] übernommen? [Antwort] Ja. Ähnlich strukturierte Städte im Kreis investieren etwa ein Drittel der Summe pro Einwohner. Dass ich das nicht eher in dieser Deutlichkeit erkannt habe, ist sicher dem politischen Wunsch geschuldet, möglichst viel zu bewegen. Das Verwaltungsauge in mir hätte das Missverhältnis schon im Ansatz erkennen müssen."
So etwas sollen sich die Dohnaer Bürger gefallen lassen? Eine Wunsch-Denken-Politik des Bürgermeisters hat sein bisheriges Handeln bestimmt. Und die Wähler sind nun dran Schuld, weil sie halt traumtänzerische Vorstellungen hatten, dass in Dohna einfach mal etwas "bewegt" werden sollte. Dohna ist in den letzten zwei Jahren nicht auf einem Weg vorwärts geschritten, die einzige Bewegung war die in die Breite hin zu körperlicher Fülle.
Das Haupt-Problem sind nicht die so genannten "Investitionen" - die nun einfach ausgesetzt werden brauchen [und von denen wirklich nichts zu sehen ist], sondern die aufgeblähten Ausgaben für die Angestellten-Gehälter. Welche von 2007 auf 2010 um ca. 50% gestiegen sind. Nicht etwa wegen 50% höherer Gehälter, sondern vorzugsweise wegen Neueinstellungen und Aufstockungen - etwa für so genannte "Projektsteuerer". Die Einnahmen im Verwaltungshaushalt werden 2010 die Ausgaben vermutlich nicht mehr decken. Und vermutlich 2011 ebenfalls nicht. Und vermutlich 2012 wieder nicht ... usw.
Selbst wenn Bürgermeister Müller in den nächsten Monaten von seinem Amt wegen Unfähigkeit zurücktreten sollte, dann hätte unser stellvertretender Bürgermeister Markus Altmann einen derart undankbaren Job und derartige Probleme die Dohna-Karre aus dem Dreck zu ziehen, dass es mir nur möglich scheint, dass jener gewünschte Rücktritt noch in diesem Jahr passiert.
Jeder Monat, der so weitergewirtschaftet wird, führt uns bösen Bürger-Abgaben entgegen. Ist jedem klar, was es bedeuten würde, wenn etwa diejenigen Meusegaster, Gorknitzer oder Borthener Anwohner mit weitläufigen Straßen-Grundstücken, rückwirkend Straßengebühren zahlen müssen ?! Diese kleine Denkaufgabe am Ende ...
... aber keine Angst ... bevor die Straßengebühren kommen, werden andere Gebühren und Steuern erhöht ... demnächst kostet erst mal das Regenwasser Geld und mal schauen, was aus den Gewerbetreibenden herauszuholen ist ...
[das wäre dann aber nur dem politischen Wunsch geschuldet]
[Dieser Beitrag ist überwiegend in satirischer Art gehalten und so formuliert, dass rechtlich keine Einwende erhoben werden können]

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