Donnerstag, 10. Juni 2010

Bürgermeister an der Frauenkirche und ein Bier bei mir

Frauenkirche Dresden mit Heißluftballon im Hintergund

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Heute war mit dem Rad, auf ein Bier, unser ehemaliger Bürgermeister Friedhelm Putzke bei mir. Braun gebrannt und ganz entspannt hatte er eine Runde mit dem Rad über die Dresdner Frauenkirche hinter sich gebracht und ganz entspannt genossen wir im kühlen Schatten nahe der Müglitz das Radeberger Pils.

Hab ich im Winter den Nachteil, in einem Kälteloch zu wohnen - so ist doch wenigstens der Sommer auf der Dippsgasse die Entschädigung dafür.


Da ich mich in den letzten Tagen mit diesem neuartigen Stadt-Haushalt [Doppik und Kameralistik] beschäftigt hatte, hab ich ihn gefragt, wie er das zu seiner Zeit damit gehalten hatte. Friedhelm Putzke hatte das damals branndneue Abrechnungssystem [mit den quasi Abschreibungen] noch nicht eingeführt, weil er eh jährlich überdurchschnittliche Rücklagen gebildet hatte. Bürgermeister Putzke wurde damals von Dr. Müller deswegen aber ständig kritisiert. Nach Aussage von Herrn Putzke wollte Bürgermeister Müller möglichst sofort das neue Doppik-Abrechnungssystem in der Stadtverwaltung eingeführt sehen. Besser schon zu Putzkes Zeiten. Das ist vermutlich die Wahrheit, die sich jetzt aber ganz anders darstellt.

Nun sind zwei Jahre vergangen und nichts ist passiert. Vermutlich ist es so, dass unser neu gewählter Bürgermeister das erwähnte Abrechnungssystem [was spätestens 2013 zur Pflicht wird] nicht etabliert, weil er mit dem alten System unkontrolliert den Dohnaer Vermögenshaushalt plündern und großzügige Wahlgeschenke an seine Wählerschaft tätigen kann ... die du und ich noch teuer bezahlen werden. Niemand bleibt davon verschont, wenn demnächst als finanzdefizitäres Vorgeplänkel die Dohnaer Abwassergebühren steigen und Geld für Regenwasser eingezogen wird.

Tatsächlich ist nach meinen privaten Recherchen der Vermögenshaushalt der Stadt schon arg geplündert. Und nun die Frage: ist irgendwo in der Stadt davon etwas zu sehen??? Selbst der 80.000-Euro-Bolzplatz in Gorknitz mit jetzt neuer [wasserkanpper] Brunnenbewässerungsanlage war vorher schon da ...

[Auch hier am Ende des Blogbeitrages zur Abwehr gerichtlicher Unterdrückung freier Meinungsäußerung: dieser Beitrag ist überwiegend in satirischer Art gehalten und so formuliert, dass rechtlich keine Einwende erhoben werden können]