Mittwoch, 30. Dezember 2009

Kommentar zu Dr. Müllers Geldsorgen

Dohna 2009, Marktplatz mit MarienkircheBild HTML clipbo
HTML clipboardHTMLEine, auf den ersten Blick, fast zu harte Kritik an der bisherigen Tätigkeitsbilanz unseres neuen Bürgermeisters kannst du auf der Homepage von Friedhelm Putzke lesen, doch dies ist nur der erste Eindruck.

Bedenkt man die Sachverhalte in Ruhe, dann ist diese politische Breitseite zwar hart ... aber eben auch fair und zudem sehr, sehr gut recherchiert.

Und wie ich schon öfters erwähnt habe: Demokratie funktioniert nur mit wacher und scharfer Opposition, mit wachen, kritischen Bürgern und mit einer ausgeschlafeneen Tagespresse. Letztere scheint sich [diese Qualität betreffend] in den letzten Monaten deutlich optimiert zu haben ...

Nun zum oben erwähnten Politkommentar, Dr.H.P. schreibt dort: "Wenn Ralf Müller mit seinem bemalten Auto durch die Stadt fährt, dann sollen die Dohnaer wissen: der Müller kommt! Doch anstatt dem Stadtverwalter freundlich zu winken, denken viele inzwischen: Das Klappern der Mühle höre ich wohl, allein ich sehe das Mehl nicht.ML clipboard

HTML clipboardDabei ist das Ergebnis der bisherigen Amtszeit wenig überraschend. Bislang ist Müller überwiegend damit beschäftigt, Projekte abzuarbeiten, die seinem Vorgänger zu verdanken sind. Leider erweist er sich dabei als nicht besonders begabt, was zusätzliche Kosten zur Folge hat (Beispiel Dippoldiswalder Straße, die nach Protesten der Anwohner umgebaut werden musste). Die Liste solcher Beispiele, bei denen Müller die Gemüter unnötig erregt, ließe sich ohne weiteres fortsetzen.

HTML clipboardAber von Verantwortung scheint Müller nicht viel wissen zu wollen. Nach seiner Amtsübernahme entledigte er sich flugs zahlreicher Aufgaben, die sein Vorgänger noch in eigener Regie wahrgenommen hatte. Müller nennt das „moderne Verwaltung“. Wer sich auskennt, weiß, dass daran rein gar nichts modern ist. Worthülsen produziert Müller gern. Statt modern zu sein, entsteht vielmehr der Eindruck, dass da jemand seine Unterschrift ungern unter Widerspruchsbescheide setzen, sich nicht mit komplexen Dingen selber beschäftigen und keine unpopulären Aufgaben bewältigen möchte.

HTML clipboardStattdessen stellt Müller lieber neue Mitarbeiter ein, obwohl die kommunalen Aufgaben nicht signifikant zugenommen haben. Auch deshalb ist der Haushalt gewaltig in Schieflage geraten. Angesichts dessen wirkt Müllers gebetsmühlenartig vorgetragene Phrase „Dohna bleibt weiterhin schuldenfrei“ (SZ v. 23.12.2009) sprichwörtlich wie lautes Rufen im Walde."

weiter im Text >>

HTML clipboardWeil in den letzten Tage viel darüber nachgedacht wurde, ob Dohna Schuldenfrei ist oder wird: jeder Bürger konnte sich an Hand des ersten Haushaltsentwurfes Gedanken darüber machen.
Dazu mein Kommentar: Haushaltplan Entwurf 2010

HTML clipboardBei der ersten Negativbilanz bezüglich des Verwaltungshaushaltes ist vermutlich noch nicht einmal der klar zu erwartende Rückgang der Steuereinnahmen 2010 einkalkuliert worden. Ich persönlich bin mir da sicher. Doch das größere Desaster kommt vermutlich dann, wenn die Dohnaer Kommune anteilige Gewerbesteuern bezüglich des Haushaltjahres 2009 zurückzahlen muss. Denn dort funktioniert das ähnlich wie mit unserer Einkommensteuererklärung. Da bekommen die Firmen Geld zurück.

HTML clipboardVermutlich ist es so, dass diese ''Steuervorauszahlungen'' 2009 noch relativ hoch waren [nach 2008 berechnet] und jeder, der nur ansatzweise wirtschaftliche Zusammenhänge, Ursachen und Wirkungen begreift, der hat verinnerlicht -> die Gewerbe-Steuereinnahmen 2009 sind so gesehen eigentlich um vieles niedriger, als gedacht. Gehen wir also wirklich "Schuldenfrei" in das Jahr 2010?

HTML clipboardUnd: kann man sich im kommenden Jahr hinstellen und sagen: "Die Stadt muss wegen der Finanzkrise kommunale Gebühren erhöhen, weil Steuereinnahmen weggebrochen sind." ? Darf man das? Wusste man nicht schon vor einem Jahr, im Winter 2008, dass es spätestens 2010 Steuereinbrüche geben wird? Hätte man da nicht mit Personalaufstockungen wenigstens ein Jahr warten können?

HTML clipboardDie CDU konnte offenbar beides nicht ... Warten und Wissen ... HTML clipboard



Donnerstag, 24. Dezember 2009

ein gesegnetes Christfest 2009

Jesus in der Weihnachtskrippe











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ein gesegnetes Christfest wünscht dir
das www.derkleinegarten.de Team :-)
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Die Geburt Jesu, Gemälde von Lorenzo di Credi 1459-1537


Mittwoch, 9. Dezember 2009

Verzögerung von 6 Jahren

Postkutsche im Schnee mit Postillion, Stadt Leisnig 1929Bild e card
In diesen Tagen haben einige Dohnaer Bürger Post bekommen - wir selber drei mal ... aus den Neujahrstagen 2002. Sechs Jahre war die Post unterwegs weil offensichtlich ein ehemaliger Postmitarbeiter [oder war es eine Mitarbeiterin? ... ah ich sehe gerade, die Post formuliert Neudeutsch richtig und geschlechtsneutral: "Die für die Verzögerung verantwortliche Person ..."] die Postsendungen bei Seite geschafft und nach Geld durchsucht hatte. Eine unserer Sendungen war tatsächlich aufgerissen.
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Zu dem Fall wird bei der Pirnaer Polizei unter dem Aktenzeichen 6342/09/278611 ermittelt.

Naja ... da kann die Post natürlich nichts machen, so etwas kann immer mal vorkommen. Interessant ist nur, welche Zeitspanne man in das Wörtchen "Verzögerung" reinpacken kann.

Passend zum Thema fand ich eben ein Bild in einem der Heftchen des "Landesverein Sächsischer Heimatschutz" Heft 9 bis 12, Band 18, Dresden 1929. Es ist die letzte Fahrt der Pferde-Postkutsche in Leisnig am letzten Februartag, den 28. 2. 1029.


Dienstag, 8. Dezember 2009

Dresdner Striezelmarkt 2009

Blick auf den Dresdner Striezelmarkt 2009HTML clipboardBild Bilderserie
Die Dohnaer hatten auch in diesem Jahr wieder einen gemütlichen Weihnachtsmarkt. Man muss nicht mehr bis Dresden fahren, um adventliche Stimmung einzufangen:

Nachdem der Dresdner Altmarkt in den letzten Monaten nach vielen Baumaßnahmen fertig gestellt wurde, steht nun der Striezelmarkt wieder in etwas anderem Aufbau, als in den früheren Jahren. 2007 war er sogar vor das Karstadt-Kaufhaus ausgewichen - was natürlich gar nicht so anheimelnd war, wie auf dem Altmarkt. Ich habe ohnehin das Gefühl, dass in diesem Jahr die Weihnachtsmärkte schier inflationär, an allen möglichen Stellen in Dresden und in Sachsen emporgesprossen sind ... so wird der älteste Weihnachtsmarkt, also der Striezelmarkt, immer weniger zu etwas Besonderem, zumal fast die ganze Dresdner Innenstadt zu einem riesigen fragmentierten Weihnachtsmarkt mutiert ist.